Detlef Fritz‘ Hippie-Trails –Eine vollständige Rezension

Hippie Trails ist ein Buch, das Reiselegenden wie die Route 66 und viele Geschichten voller Abenteuer enthält. Es enthält sehr wertvolle Tipps für heutige Straßenreisen auf den Hippie-Trails der 60er und 70er Jahre.

Voller Farben, Unterhaltung, Nostalgie und viel Aktualität ist es ein Buch, das Lust aufs Reisen macht.

Die Hippie Route

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Die Hippie-Route, auch Overland genannt, ist die Bezeichnung für die Überlandreisen aus der Zeit der Hippie-Subkultur. Dies geschah von der Mitte der 1950er bis Ende der 1970er Jahre zwischen Europa und Südasien.

Überlandreisen von Mitteleuropa nach Marokko, Kreta, über Istanbul und Kabul, nach Indien und Thailand waren möglich.

Die Hippie-Route war das beste Beispiel für den alternativen Tourismus. Sie war die beste Möglichkeit, mit wenig Geld zu reisen und die Zeit fern der Heimat zu verlängern.

Der Begriff Hippie wurde Mitte bis Ende der 1960er Jahre sehr populär. Bevor dieses Wort aufkam, war Beatnik der in den späten 1950er Jahren verwendete Begriff.

Auf diesen Hippie-Routen konnte man Restaurants, Hotels und Cafés finden. Die Hippies hatten viel mehr mit der lokalen Bevölkerung zu tun als die traditionellen Touristen.

Diese Route fand Ende der 1970er Jahre ihr Ende. Die iranische Revolution und die sowjetische Invasion in Afghanistan schlossen die Route für westliche Reisende.

Die Reise

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Um die Kosten niedrig zu halten, wurden die Fahrten per Anhalter oder Privatbus durchgeführt. Einige Züge verkehrten auf einem Teil der Strecke, meist in Osteuropa oder der Türkei. Es war auch möglich, nach Teheran oder nach Osten nach Mashhad im Iran zu fahren. In diesen Städten war es möglich, private öffentliche Verkehrsmittel für den Rest der Reise zu bekommen.

Die Reisenden waren früher Westeuropäer, Australier, Nordamerikaner und Japaner. Herbergen, Hotels und andere Treffpunkte waren die Orte, an denen Ideen und Erfahrungen ausgetauscht wurden. Orte wie Yener’s Café, der Pudding Shop, Sigi’s oder Amir Kabir waren die beliebtesten und symbolträchtigsten. Die meisten Reisenden benutzten nur einen Rucksack, um ihre Habseligkeiten zu tragen.

Das Reisen hat schon immer zur Globalisierung beigetragen. Eine Möglichkeit, die Welt ein wenig besser zu machen, neue Kulturen kennenzulernen und Unterschiede zu respektieren.